Aktuelle Projekte

September 2019:

Sport-Sponsoring-Aktion der GFS (Gesellschaft für Sportförderung) an die Maria-Montessori-Schule Mannheim – Dank an die Sponsoren

 In diesem Jahr bewarb sich die Maria-Montessori-Schule erneut für die Sport Sponsorenaktion bei der GFS. Bereits im letzten Jahr konnten wir von der gelungenen Aktion profitieren.

Das Ziel der GFS-Sportförderung ist es, das Sport- und Bewegungsangebot in Schulen, Vereinen und Kindereinrichtungen zu erweitern und zu verbessern. Denn mit Hilfe eines vielfältigeren und spannenderen Sportangebotes ist einfacher, Kinder und Jugendliche zu einem aktiveren Leben zu motivieren.

Die Unterstützung von Sponsoren bedeutet hier die Wegbereitung einer gesundheitsorientierten Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen. Nahezu 60 % aller Jugendlichen werden allein durch den Schul- und Vereinssport zu sportlichen Aktivitäten animiert.

Anders als bei Spendenorganisationen beruht die GFS-Sportförderung auf Sponsoring. Dabei bekommt die GFS großen Zuspruch aus der Wirtschaft, getreu dem Motto „Geben und Nehmen“.

Die Freude war riesengroß, als wir im Juli erfuhren, dass sich acht Firmen und Freiberufler aus Mannheim bereit erklärt hatten diese Aktion zu unterstützen. Für ganze 1.493 Euro durfte sich die Maria-Montessori-Schule benötigte Sportartikel und Sportgeräte aus dem Katalog der GFS aussuchen.

Es wurde innerhalb der Sportfachschaft abgestimmt, aber die zahlreichen Artikel waren schnell aus dem Katalog ausgesucht. Von Therakissen, verschiedenen Bällen über einen Transportaufbewahrungswagen, Tennisringe oder Tischtennisschläger konnten wir die Spendensumme in vollem Umfang ausschöpfen.

Folgende Sponsoren haben uns unterstützt und erhalten eine offizielle Sponsorenurkunde:

  • KFO am Kaiserring, Dr. med. dent. Johann Wellnitz
  • Interfina GmbH, Frau Rita Risch
  • Praxis für innere Medizin, Dr. med. Ulf Müller
  • Praxis Dr. med. Heike Rehder-Merkel
  • Kurfürsten Parfümerie Elke Popp
  • Vogel Immobilien Mannheim
  • Praxis Dr. med. Semra Günes
  • Steuerberater Günter Lang

Die Maria-Montessori-Schule bedankt sich bei allen Sponsoren aus der Mannheimer Innenstadt!

Weitere Informationen zu der GFS finden Sie unter: www.gfs-eu.org

16.09.2019

März 2019: Eröffnungsveranstaltung „Putz deine Stadt raus“

Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. An die Zangen, fertig, los! Bei der 16. Mannheimer Reinigungswoche „Putz´ Deine Stadt raus!“ vom 23. bis 30. März packen viele Bürgerinnen und Bürger wieder kräftig mit an und sammeln Abfall im öffentlichen Raum ein. Dem Aufruf der Stadt zur gemeinsamen Putzaktion folgen auch in diesem Jahr rund 10.000 Menschen. Spontan Entschlossene können auch noch kurzfristig teilnehmen. Den Startschuss zur Mannheimer Reinigungswoche „Putz Deine raus!“ gab Bürgermeisterin Felicitas Kubala am Freitag, 22. März, gemeinsam mit Kindern der Maria-Montessori-Schule.

„Alle, die sich an der Reinigungswoche beteiligen, tragen zur Sauberkeit in unserer Stadt und zur Lebensqualität in Mannheim bei“, lobt Bürgermeisterin Felicitas Kubala das ehrenamtliche Engagement. „Die Mannheimer Reinigungswoche „Putz’ Deine Stadt raus!“ erfreut sich großer Beliebtheit. Durch ihre Mitwirkung an der Aktion unterstützen die Teilnehmenden die Stadtreinigung, die Tag für Tag ganze Arbeit leistet.“ Felicitas Kubala freut sich besonders über die vielen Schulen, Kindergärten und Jugendhäuser, die jedes Jahr mitmachen, denn „ein Bewusstsein für Abfallvermeidung und Umweltschutz kann gar nicht früh genug beginnen.“

Sauberkeit geht uns alle an

„Der jährliche, gemeinsame Frühjahrsputz im Rahmen der Mannheimer Reinigungswoche „Putz´ Deine Stadt raus!“ hilft uns dabei, Mannheim für die anstehende Freiluftsaison vorzubereiten. Alle sind herzlich willkommen, teilzunehmen und wir freuen uns über die vielen Mitwirkenden, denen das Thema Stadtsauberkeit am Herzen liegt“, bekräftigt Alexandra Kriegel, Eigenbetriebsleiterin der Abfallwirtschaft Mannheim. Sie ergänzt: „Wir möchten die Menschen aber nicht nur in dieser einen Woche für das Thema Sauberkeit in Mannheim gewinnen. Unser Ziel ist es, alle in Mannheim Wohnenden dafür zu sensibilisieren, dass jede und jeder einzelne zu einem sauberen Stadtbild beitragen kann, indem er oder sie Abfall vermeidet und Papierkörbe nutzt.“

Attraktive Preise winken auf der Abschlussveranstaltung

 

Mai 2018

Sparda-Bank spendet 3000 Euro an Maria-Montessori-Schule

Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements spendet die Sparda-Bank Baden-Württemberg insgesamt 3.000 Euro an die Maria-Montessori-Schule in Mannheim. Mit dem Geld wird das Kunstprojekt „Maria-Montessori goes Popart“ unterstützt. Simone Granic, Leiterin der Sparda-Filiale in Mannheim, war zur Spendenübergabe vor Ort.

Spendenübergabe Sparda Bank 2018„Nur dank Förderer wie der Sparda-Bank Baden-Württemberg konnten wir das tolle und für die Schüler so wichtige Projekt aufrecht erhalten“, bedankt sich Alexandra Müller-Otto, Rektorin der Maria-Montessori-Schule in Mannheim, bei der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Anfangs wäre das Projekt „Montessori goes Popart“, das mit der zeitgenössischen Künstlerin Sue Mandewirth durchgeführt wird, nur für ein Jahr geplant gewesen. „Nachdem das Projekt wirklich großes Interesse bei den Schülern erfuhr und einzigartige Bilder entstanden sind, ist es uns dank zahlreicher Förderer gelungen, das Projekt weiter durchführen zu können“, so die Rektorin weiter. Das Projekt wurde von der Sparda-Bank bereits im Rahmen des Schulförderwettbewerbs SpardaImpuls 2017 mit 1.000 Euro unterstützt. Weitere 2.000 Euro erfolgen nun über die Filialspende der Sparda-Filiale in Mannheim. „Das Kunstprojekt stärkt das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler, fördert Talente, regt die Phantasie an und schafft einen Zugang zu Kunst und Kultur.“, begründet Simone Granic, Leiterin der Sparda-Filiale in Mannheim, ihre Spendenwahl. „Als Genossenschaftsbank gehören wir unseren Mitgliedern. Verantwortung in der Region zu übernehmen, ist quasi fester Bestandteil unserer DNA.“, so Granic weiter.

 

 

 

 

April 2018

Wir sind eine MUS-E Schule – Wandmosaik fertig gestellt

Bericht des MUS-E Mosaik-Projektes in der Maria- Montessori-Schule  Mannheim 2017/18

Am 21. September 2017 kam ich um acht Uhr zum ersten Mal in die Klasse  von Frau Reichelt in der dritten Etage der Maria- Montessori-Schule.

Nach der ersten gegenseitigen Begrüssung und dem Herstellen von Namensschildern betrachteten wir gemeinsam die berühmten Mosaiken von Ravenna in Büchern.

Wir erfühlten das Material, die von mir mitgebrachten Glassteine, auch Smalten genannt.

Danach fertigten wir Papiermosaike: „Sonne, Mond und Sterne“

Bei unserer zweiten Begegnung schnitten wir kleine Quadrate aus gelbem

Transparentpapier und klebten Sonnen, direkt in Laminier-Folien hinein, die sogleich eingeschweißt und in die Fenster gehängt wurden.

Beim dritten Treffen ging es schon an unsere erste gemeinsame Mosaikarbeit: Aus den Scherben eines zuvor zerschlagenen gelben „Glaskuchens“

legten wir gemeinsam eine große Sonne, die wir mit einem speziellen Doppelklebeband auf ein Kunststoff-Gitternetz klebten.

Der freundliche Hausmeister, Herr Helfrich, hatte uns eigens für unser Projekt passgenaue Hartfaser-Platten geschnitten,

die wir als Unterlagen für unsere kommenden Mosaiken benutzten.

Ganz schafften wir es nicht, so dass wir die Sonne erst beim vierten Treffen vollenden konnten.

Dann schauten wir uns im Weltraum-Atlas die Planeten unseres Sonnen-Systems an- welche Farben, welche Größe haben sie?

Am 19.10. war es dann soweit:

wir bildeten Gruppen, die sich jeweils einen der Planeten vornahmen:

Celina und Muhamet Ali wollten den grünen Uranus, Nalyan und Alex den weiss-orange-gestreiften Jupiter,

Maik (mit seinem Schul-Begleiter Chris) und Pierre den roten Mars gestalten.

Randy, Yonca und Erdinch nahmen sich den blauen Neptun vor,  Jodan und Mitko den Saturn mit seinen Ringen.

Auch in der darauf folgenden Woche wurde daran weitergearbeitet.

Am 9.11. wurde der Saturn geklebt und die Erde begonnen…

Als am 16.11. Kerstin Weinberger von MUS-E zu Besuch kam, arbeiteten alle gerade an der Erde, Erdinch, Aleksander, Muhamet Ali, Randy, Alexia, Pierre..

Mitko und Jodan  arbeiteten am Saturn, natürlich immer unter Mithilfe von Frau Reichelt, die mit Feuereifer in die Planeten-Welt vertieft war…

Am 23.11. wurde der Saturn vollendet, die Erde bekam die arabische Halbinsel , den Viktoria-See, und das rote Meer,

dabei wurden Sternen-Lieder gesungen…

Am 30.11. arbeiteten Nalyan, Alexia, Yonca und Alex immer noch an der Erde, die anderen begannen mit dem Mond  und er Venus.

Muhamet Ali wollte den Merkur ganz alleine machen, diesmal aus braun-gesprenkelten Naturstein-Würfeln.

Auch am 7. wurden Mosaiksteine geklebt. Am 14. Dezember waren wir endlich mit allen Planeten fertig!

Am 11. Januar, nach den Weihnachtsferien, gingen wir mit unseren Mosaikplaneten auf den Hartfaser-Tabletts

in einer Art Prozession durch das ganze Schulhaus und suchten nach einem geeigneten Platz.

Der ursprünglich  vorgesehene Platz  mit dem Hexenhaus-Bild schien  plötzlich viel zu klein für unser Planetensystem!

Nach einer Abstimmung entschieden wir uns für den Aufgang im Treppenhaus. Herr Helfrich erklärte sich bereit, die Holz-Platte zu entfernen,

die bis dahin als Pinnwand gedient hatte.

Am 18.1. stellte sich heraus, dass unter der Holzplatte eine wand aus Glasbausteinen hervorgekommen war, der Platz also nicht geeignet war.

So kam der Vorschlag von Erdinch zum Tragen, der von Anfang an die große Wand neben dem Musikzimmer ausgewählt hatte.

Beim Eintreten ins Schulhaus von der Schulhofseite lief man direkt darauf zu!

Nun begannen wir, die Positionen für unsere Mosaik-Himmelskörper zu bestimmen und einzuzeichnen.

Am 25. 1. war dann der große Moment gekommen: die Mosaikplaneten wurden an die Wand geklebt.

Herr Helfrich (der Name ist Programm!) hatte uns schon das Maler-Flies ausgerollt.

Nachdem wir den Fliesen-Kleber in einem großen Eimer angerührt hatten, durften die jeweiligen Erschaffer der Planeten ihre Werke an die Wand klatschen.

Zuvor wurde jedoch von allen herunter gezählt, ein „Count-down“ wie bei einem Raketenstart!

Das war natürlich  ein Spaß! Zum Glück hatte Frau Reichelt ihr Smart-Phone und Leonie Weber-Ruess ihren Fotoapparat dabei,

um diesen denkwürdigen Moment festzuhalten. Alle waren mächtig stolz!

Direkt im Anschluss kam der hohe Besuch aus Bern, Herr Werner Schmitt von MUS-E, mit Kerstin Weinberger vorbei…

Am 12. März wurde von acht bis  14 Uhr Non-Stop gemalt- in Kleingruppen-meine Nichte Carolin Umlas assistierte diesmal, zwischendurch fotografierte sie,

und von Stunde zu Stunde wurde aus den einzelnen Mosaik-Planeten ein leuchtend blauer Sternenhimmel, mit Lichtpunkten aus Tages-und Nacht-Leuchtfarben.

Am 13.3. 2018 wurde von 10.50 -13.10 ein Endspurt hingelegt, mit jeweils 3-4 Schülern der Klasse.

Schliesslich verewigten wir Ursula Reichelts Motto: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel und unsere Unterschriften in Gold,

daneben schrieben wir: MUS-E 2017/18

Susanna Weber 2018

 

Oktober 2017

Fa. Bechtle AG spendet der Maria-Montessori-Schule 15 Tablets

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6 waren hoch erfreut und zeigten sich sehr interessiert an den 15 Tablets, die sie stellvertretend für die Schülerschaft der Maria-Montessori-Schule, SBBZ Lernen, von der Fa. Bechtle AG entgegennehmen duften.

Der Geschäftsführer der Fa. Bechtle AG Stephan Mauer, der Vertriebsleiter Michael Schmidt und der Leiter des Bereichs Innendienst Gerhard Dächert besuchten am Montag, den 23.10.2017, die Maria-Montessori-Schule, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen, in der Innenstadt, um sich einen Eindruck von der Schule und Ihrer Schülerschaft zu machen und die Tablets im Wert von ca. 3.000€ im PC-Raum der Schule feierlich und offiziell zu überreichen.

Der Multimediabeauftragte und Systembetreuer der Schule, Herr Hofmeister-Weick, hatte den Kontakt zur Fa. Bechtle AG hergestellt und die schulische Situation und Hintergründe der Maria-Montessori-Schule und ihrer Bedürfnisse in einem Antrag erläutert.

Dabei war es wichtig zu erwähnen, dass die SchülerInnen mit ihren Lernbeeinträchtigungen und Entwicklungsverzögerungen die stetige Heranführung an digitale Medien benötigen, um einen kindgerechten und pädagogisch sinnvollen Umgang zu lernen und zu verinnerlichen. Hierfür bieten die Tablets differenzierte und individuelle Herangehensweisen, die für die SchülerInnen im Hinblick auf ihre sehr unterschiedlich benötigte Förderung in hohem Maße genau dies erfüllen können.

Die Schulleitung der Maria-Montessori-Schule, Frau Müller-Otto und Frau Mastenbroek sowie Herr Hofmeister-Weick, bedankten sich sehr herzlich für die großzügige Spende und zeigten sich sehr erfreut über die sich jetzt neu bietenden Möglichkeiten des digitalen Unterrichtens im Rahmen der sonderpädagogischen Förderung.

Bechtle

06.03.2017

Sport Sponsoringaktion der Gesellschaft für Sport (GFS)

Im September letzten Jahres bewarb sich die Maria-Montessori-Schule für die Sport Sponsorenaktion bei der GFS. Die Antwort kam im Dezember 2016: Wir waren wieder in das Programm aufgenommen worden. Von da an fieberten wir auf die Antwort der GFS. Die Idee klang fast zu gut, um wahr zu sein. Bereits im letzten Jahr konnten wir von der gelungenen Aktion profitieren.

Die Gesellschaft möchte durch die Sponsoringaktion mehr Sport und Bewegung an den Schulen ermöglichen und für die Anschaffung von Sportgeräten werben, die durch den Schuletat nicht gekauft werden können. Dazu werden Betriebe und Freiberufler aus der direkten Umgebung in das Sponsoring und in die Finanzierung der Sportausrüstung  einbezogen.

Die Freude war riesengroß, als wir im Februar erfuhren, dass sich acht Firmen und Freiberufler aus Mannheim bereit erklärt hatten diese Aktion zu unterstützen. Für ganze 1285 Euro durfte sich die Maria-Montessori-Schule benötigte Sportartikel und Sportgeräte aus dem Katalog der GFS aussuchen.

Es wurde innerhalb der Sportfachschaft abgestimmt, aber die zahlreichen Artikel waren schnell aus dem Katalog ausgesucht. Von Balanceigel, verschiedenen Bällen über einen Transportaufbewahrungswagen, Tennisringe oder Jongliertücher konnten wir die Spendensumme in vollem Umfang ausschöpfen.

Folgende Sponsoren haben uns unterstützt und erhalten eine offizielle Sponsorenurkunde:

  • Elektro Tutar E.T.T. Herr Tutar, Schwetzinger Str. 153, 68165 Mannheim
  • Karen Valentin – Med. BodyForming Mannheim Frau Dr. Karen Valentin, O7, 13, 68161 Mannheim
  • Gold Bazar Hayat Herr Vedi Karabay, K2, 1, 68159 Mannheim
  • Graeff Spedition GmbH & Co. KG Herr Peter Graeff, Rheinkaistr. 40, 68159 Mannheim
  • Interfina GmbH Frau Rita Risch, Kaiserring 30, 68161 Mannheim
  • Kosmetikstudio Birgit Lawall Frau Brigit Lawall, Schwetzinger Str. 98, 68165 Mannheim
  • Lieblingsgrün Frau Eva Müller-Jöckel, Großniedersheimer Str. 1, 67259 Kleinniedersheim
  • Urologisches Zentrum Mannheim, Dr. Keller und Kollegen Herr Dr. Hanno Keller, Tullastr. 3, 68161 Mannheim

 

Die Maria-Montessori-Schule bedankt sich bei allen Sponsoren!

Weitere Informationen zu der GFS finden Sie unter: www.gfs-eu.org

 

 

20. Juni 2016

Hundegestützte Pädagogik: „Peppels“, unser vierbeiniger, haariger Lernhelfer

Seit den Osterferien im Schuljahr 2015/2016 besucht die ausgebildete Schulhündin, „Peppels“, die 2./3. Klasse der Maria-

PebbelsMontessori-Schule. Peppels ist eine Mini Australian Shepherd Hündin und wurde am 02.05.2011 geboren. Ihr Frauchen, Svenja Bentzinger, ist Lehramtsanwärterin an der Maria-Montessori-Schule in Mannheim.

Peppels über sich und ihren Job als Schulhund

  • Die Vorbereitung: Einverständnis und Erarbeitung von Regeln

Die Kinder der Klasse, in der mein Frauchen ihr Referendariat macht, wollten mich unbedingt kennenlernen. Frau Asmussen und das Kollegium unterstützten diesen Wunsch. Die Eltern der Kinder wurden informiert und waren damit einverstanden, dass ich die Klasse ihrer Kinder besuche.

Die Kinder mussten erstmal einiges über Hunde lernen. Wir haben zum Beispiel „Hunde-Regeln“ in der Klasse. Jedes Kind hat die Regeln unterschrieben. Nur, wenn die Regeln eingehalten werden, kann ich mich in der Klasse wohlfühlen. Die Kinder haben auch gelernt, wie man Hunde richtig begrüßt und streichelt. Da Hunde gute Ohren haben und ich es deswegen nicht mag, wenn es zu laut ist, haben wir auch eine „Hunde-Ampel“ in der Klasse. Mein Frauchen zeigt damit den Kindern die Lautstärke im Klassenzimmer an. Wenn es zu laut wird, müssen die Kinder leiser sein, damit ich mich wieder wohl fühle.

  • Meine Aufgaben im Klassenzimmer

Am Anfang war ich einmal in der Woche dabei, um die Kinder kennenzulernen und mich an die Schule zu gewöhnen. So ein Schultag ist nämlich ganz schön anstrengend. In dieser Zeit haben sich die Kinder auch in MNK (Sachunterricht) mit Hunden beschäftigt. Mit mir zusammen haben sie viel über Hunde gelernt, zum Beispiel wie Hunde sprechen und woran sie merken, ob ich glücklich oder unglücklich bin. Die Kinder wissen jetzt, dass ich auch Gefühle habe, was ich besonders mag und was mich stört oder unglücklich macht. Deswegen nehmen die Kinder jetzt auch besonders viel Rücksicht auf mich. Ich habe zwar einen ruhigen Platz in einer Ecke im Klassenzimmer, wo ich mich zurückziehen kann, aber meistens liege ich mitten im Zimmer oder unter dem Tisch eines Kindes. Ich will nämlich nichts verpassen. Und wenn ich schlafe, dann erinnern sich die Kinder gegenseitig, dass sie jetzt leise sein müssen, damit ich nicht aufwache. Die Kinder haben auch gelernt, wie man Hunde beschäftigen kann: Wir haben schon viele Übungen gemeinsam gemacht. Zum Beispiel verstecken mir die Kinder gerne meinen Leckerli-Beutel im Klassenzimmer, den ich dann suchen darf.

Ich gehe gerne in die Schule, deswegen darf ich jetzt auch öfter mit. Wenn die Kinder morgens in die Schule kommen, freuen sie sich sehr, mich zu sehen. Sie begrüßen mich und geben mir ein Leckerli. Die meiste Zeit liege ich irgendwo im Klassenzimmer und beobachte die Kinder beim Lernen. Zwischendurch bekomme ich aber auch immer Streicheleinheiten von den Kindern. Manchmal streicheln mich auch alle Kinder gleichzeitig. Ich liebe es, wenn ich auf dem Rücken liege und von allen Seiten verwöhnt werde. Und die Kinder streiten dann auch nicht miteinander, weil sie wissen, dass ich das nicht mag. Nach der Pause sind die Kinder oft etwas aufgedreht, aber wenn sie ins Klassenzimmer kommen, nehmen sie auf mich Rücksicht. Sie schreien nicht und rennen nicht durch das Zimmer. Das finde ich toll. Am Ende des Schultages verabschieden sich die Schüler nacheinander von mir („Pfötchen geben“). Sie sind dabei sehr geduldig und warten ab, bis sie an der Reihe sind. Kein Kind stürmt einfach so aus dem Klassenraum.

Mein Frauchen hat auch viele Ideen, wie ich den Kindern beim Lernen helfen kann. Die Kinder haben mir zum Beispiel schon Briefe geschrieben oder mit mir zusammen Farben unterschieden.

19. Januar 2016

Mannheimer Maria-Montessori Schule erhält Spende über € 2000,-

SpendenübergabeDie Mannheimer Maria Montessori Schule in U2 wurde 1979 gegründet und ist ein „Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt Lernen“.
Hierher kommen Kinder und Jugendliche, die das Bildungsziel in der allgemeinen Schule vorübergehend oder dauerhaft, trotz unterschiedlicher Unterstützungsmaßnahmen, nicht erreichen konnten. Die Schülerinnen und Schülern „fit für das Leben“ machen ist das Leitbild der Schule.
Die Maria-Montessori-Schule ist eine lebendige Schule, die u.a. durch vielfältige Sport-, Musik- und Kunstangebote die Stärken der Kinder hervorheben und sie dadurch in ihrem Selbstbewusstsein stärken möchte. Ohne die finanzielle Förderung durch Sponsoren und den Freundeskreis wären viele pädagogisch sinnvolle Initiativen nicht möglich. Seitdem unterstützt der Freundeskreis viele Anschaffungen, Projekte und Unternehmungen zum Wohl der Schülerinnen und Schüler.
Stellvertretend für das Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland übergab Bischof i.R. Jürgen Kieselmann am 19.01.2016 einen Spendenscheck über 2000 Euro an die Rektorin, Frau Barbara Amussen und den Lehrer, Herrn Markus Dix.
Die erhaltene Spende wird für die Schülerfirma „Dirtdevils – Gebäudereinigung, Platzpflege und Gartenbau der Maria-Montessori Schule verwendet. Diese Berufsvorbereitende Maßnahme wird seit einigen Jahren in Kooperation mit dem Rugbyverein Sportclub Neuenheim 02, dem Deutschen Rugbymuseum und der Stadt Heidelberg durchgeführt.